Freitag, 1. Mai 2009
Der Prinz
Dein Angesicht erfasste meinen Blick
und strömt als süßer Erostrunk
in meine Seele ein.
Ich wage es
und gebe zu verstehen Dir,
wie sehr ich Dich begehr!
Du lächelst nur und sagst
Dein Prinz
könnt ich
nicht sein.
Gleißend senkt sich
die Sonne am Horizont
und versinkt
im Meer!

Gerhard Stenkamp

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Unnennbar
Blauer, sonnendurchglühter Himmel
ruft mich!
Gehen will ich, ich will gehen,
da fällt ein Traum mir wieder ein!
Tief in der Erde
eines Planeten in der Ferne
schwarz umschlossen
ausgestreckt und unberührt
bin ich.
Warum bin ich nicht tot?
Erschrocken, dass ich lebe in der Erde
schreie ich,
doch ist kein Schrei,
fliehen will ich,
doch ist kein Weg!
Da strömt aus weiter Ferne
ganz fein und sacht
zwei Strahlen
und ich
erwacht!

Gerhard Stenkamp

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Mittwoch, 29. April 2009
Gedicht: Sterne
Sterne
Sterne, wie gern wollt ich
zu Euch fliegen,
dass Eure Welt
auch meine sei.
Entfliehen wollte ich
der Erde,
Trost ward ihr,
dass es euch gibt!
Jetzt will nur noch
ich die Erde,
Erde, die dann
zu Euch fliegt.


Gerhard Stenkamp

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Gedicht: Morgenröte
Morgenröte
und
wandern ihre Finger,
wandern über Haut,
verweilen,
zerstreicheln Angst und Schmerz,
Sehnsucht.
Pore für Pore beginnt
zu lächeln
die Haut,
wird weich
und schmiegt,
wird weit und
schlüpfen ineinander wir,
ein Fleisch und eine Haut,
Frau und Mann nicht mehr,
kein Anfang und kein Ende,
vergessen uns
und sind doch so selbst,
so Frau und Mann,
Einheit in Zärtlichkeit
und
Gott!



Gerhard Stenkamp

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